Kategorien
Allgemein

Impressionen vom Schönautag!

Fast 450 Besucher*innen kamen am 11. September 2021, einem wunderbaren Spätsommertag, zu Fuss oder mit dem Velo in die Schönau, um mehr über die Zukunft des Areals zu erfahren.

Die Schönauer*innen öffneten ihre Ateliers, erzählten von ihrem Schaffen und boten den grossen und kleinen Gästen verschiedenste Aktivitäten.

Rund um die Schönau Sommerbar und am idyllischen Weiher herrschte den ganzen Tag über eine entspannte, ausgelassene Stimmung.

Am Abend machte der Schönauer Singer-Songwriter Simon Lucas mit seiner Gitarre die Gäste glücklich und zum Abschluss des Tages gabs sogar noch ein Spontankonzert. 

Kategorien
Allgemein

Einladung zum Schönautag

Kategorien
Allgemein

Ausschreibung Ausstellung Spinnereigebäude

Die Junge Truppe sucht für eine Ausstellung im Foyer des Schönau-Hauptgebäudes Kunst- und Kulturinteressierte aus dem Zürcher Oberland, die zwischen 16 und 25 Jahre alt sind und gerne etwas gestalten und ausstellen möchten. Anmeldefrist ist am Freitag, 20. August 2021. Alle Infos gibts in beiliegendem Flyer. Wir freuen uns jetzt schon auf eine inspirierende Ausstellung!

Kategorien
Aktuelles Kultur

Theater in der Schönau

Der Schönaupark hat sich in eine Theaterbühne verwandelt! Seit dem 25. Mai und noch bis am 4. Juni ist die rollende Theaterwerkstatt FAHR.WERK.ö! mit ihren «Zirkuswagen» zu Gast in der Schönau. 

Dreiundzwanzig Schüler*innen aus Uster und ihre Lehrerin Flurina Kägi verbringen den ganzen Tag vor Ort. Zusammen mit 5 Theaterleuten vom FAHR.WERK.ö! haben die Sechstklässler*innen ein eigenes Openair-Stück entwickelt und geprobt. In diesen Tagen führen sie es bei prächtigem Frühsommer-Wetter vor ihren Eltern und interessierten Schönauer*innen auf. Hier einige filmische Impressionen aus den Proben in der idyllischen Schönau-Kulisse:

In der Zürcher Oberländer Ausgabe vom 3. Juni erschien ein toller Artikel über das fahrende Theater in der Schönau. Abonnent*innen können den Artikel online nachlesen.

Kategorien
Aktuelles Kultur Menschen in der Schönau

Willkommen in der Schönau Sommerbar!

Wir, von der Schönau Sommerbar, möchten uns ganz herzlich bei euch für den wundervollen Sommer bedanken! Es hat uns super viel Spass gemacht! Glücklich und zufrieden verabschieden wir uns Richtung Winter. Auf Bald – wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

Öffnungszeiten: Saisonende, geschlossen

Wichtig: es gibt keine Besucherparkplätze vor Ort.

Erfrischende Getränke, knackige Salat, feines Essen aus der Region, Grillwaren von Hans & Wurst zum selber grillieren, ein Lagerfeuer am Weiher mit Grill – und selbstverständlich wir freuen uns auf euren Besuch.

Psst! Die Sommerbar ist familienfreundlich. Dank dem „fast“ autofreien Areal können sich Kinder und Eltern bei uns „auzutoben“.

Gerne halten wir euch hier über das geplante Programm auf dem Laufenden.

Kultur Programm

Danke für euer Interesse. Aktuell sind keine Veranstaltungen geplant.


Betrieben wird die Sommerbar von Toby Trafelet und Michèle Bodmer. Toby Trafelet ist in Wetzikon aufgewachsen und hat viel Erfahrung im Umsetzen von innovativen Gastro-, Kultur- und Veranstaltungskonzepten (Löweneck Restaurant & Bar, Plaza Klub Zürich, Mascotte Zürich). Er fühlt sich der Schönau verbunden und hat als junger Mann hier regelmässig Theater gespielt. Auch die junge Wetzikerin Michèle Bodmer liebt die Schönau. Sie gehört zum «Photobus»-Team im nahen idewe-Areal.

Schönau Sommerbar

Kontakt
Email: sommerbar@schoenau-wetzikon.ch
Telefon: 044 500 66 12
Adresse: Schönaustrasse 15, 8620 Wetzikon

Kategorien
Kultur Menschen in der Schönau Schätze der Schönau

Schnurmalereien aus dem Estrich der Schönau

Bild: Barbara Faissler

In der Schönau gibt es viele verborgene Schätze. Einer davon sind die riesigen Schnurmalereien von Margrit Schlumpf-Portmann. Die 2017 verstorbene Schweizer Künstlerin arbeitete über 15 Jahre in einem Atelier in der Schönau. Nun bringt die Tochter der Künstlerin, Sara Mürner, die Werke ans Licht. Sie möchte sie einem grösseren Publikum zugänglich machen und präsentiert sie deshalb im Schönauraum mehreren Museen.

«Die Hanfschnüre für ihre Werke hat sie alle selbst eingefärbt. Für eine Schnurmalerei brauchte sie rund ein Jahr, so aufwändig war diese Arbeit», erzählt Sara Mürner, während sie eines der riesigen Schnurkunstwerke, zusammen mit zwei weiteren Helfern, an die Decke mitten im Schönauraum befestigt. Margrit Schlumpf-Portmann widmete rund 20 Jahre ihrer künstlerischen Tätigkeit den sogenannten «Schnurmalereien» und kreierte auf meist grossflächigen Stoffunterlagen Gemälde, indem sie gefärbte Schnur auf einen Untergrund klebte. Mit dieser Technik entstanden grosse Kunstwerke, die auf den ersten Blick wie Malereien wirken. Aus der Nähe betrachtet, wird schnell klar, wie aufwändig und minutiös mit den Schnüren gearbeitet wurde.

Margrit Schlumpf-Portmann arbeitete diszipliniert und zurückgezogen an ihren Werken, erzählt die Tochter Sara Mürner. Ihren Werken sehe man an, dass sie ihrer Zeit voraus war: «Sie hat in ihrer Arbeit gesellschaftspolitische und vor allem emanzipatorische Themen aufgegriffen». Besonders das Werk namens `Bewegung`, welches den ungleichen Kampf der Geschlechter darstelle, widerspiegle den heutigen Zeitgeist sehr gut, so Mürner. Die gesellschaftskritische direkte Art von Margrit Schlumpf-Portmann kam nicht überall gut an. Da sie sich in der Schweiz als weibliche Textilkünstlerin in den 80er Jahren nicht ernst genommen fühlte, stellte sie viel in Italien, aber auch in Paris und New York aus.

Ab 1985 begann die Künstlerin zudem Skulpturen aus Gips zu giessen. Auch von diesen sind einige derzeit im Schönauraum zu sehen. «Es ist ein Glücksfall für mich, kann ich die Werke meiner Mutter in der Schönau präsentieren. Mir liegt es sehr am Herzen, dass die Werke nochmals einem grösseren Publikum gezeigt werden können. Die Werke beeindrucken Menschen tief durch ihre intensiven Farben, die warmen Materialien und ihre Aussagen». Deshalb präsentiert Sara Mürner die Werke nun im Schönauraum verschiedenen Museen. Das Kunstmuseum Thurgau, das Musée visionnaire, das Museum für Gestaltung aus Zürich und das Textilmuseum St. Gallen schauen sich die Werke an.

Denn auch in Fachkreisen gilt der Nachlass von Margrit Schlumpf-Portmann als erhaltenswert. Zusammen mit der Kresau4 Stiftung und der Kuratorin Bettina Staub hat Sara Mürner den Nachlass ihrer Mutter aufgearbeitet. Nebst der Präsentation für die interessierten Museen und Institutionen, wird Sara Mürner diesen Herbst drei Werke und eine Gipsskulptur im Glockenhaus in Steckborn ausstellen. Einen Einblick in die Werke der Künstlerin gibt es online auf https://margrit-schlumpf-portmann.kleio.com.

Bild: Barbara Faissler
Bild: Barbara Faissler
Bild: Barbara Faissler
Kategorien
Aktuelles Schätze der Schönau

Einblicke ins Innenleben der Schönau

Die Menschen, die in der Schönau arbeiten oder leben, haben vor allem eines gemeinsam: Sie alle haben einen starken Bezug zu diesem besonderen Ort. Das gilt auch für die Fotografin Barbarba Faissler, die selbst seit bald 20 Jahren ihr Atelier im ehemaligen Spinnereigebäude hat, und sich vor rund drei Jahren auf Entdeckungsreise begeben hat: Sie hat Ihre Nachbar*innen – Kreative, Gewerbetreibende und langjährige Bewohner*innen –  in persönlichen Gesprächen näher kennengelernt und danach fotografiert.

War mit der Kamera auf der Suche nach der Seele der Schönau: Fotografin Barbara Faissler.

«Mich hat fasziniert, wie vielfältig und individuell die Menschen in der Schönau sind und wie sie eine ebenso lose wie starke Gemeinschaft bilden», sagt Barbara Faissler. Verbindend sei vor allem der emotionale Bezug zur Schönau, der wiederum die Stimmung in den historischen Räumen präge. Diesen Bezug und mit ihm die Kraft, die das zwischengenutzte Fabrikareal ausstrahlt, macht die Fotografin in den 54 Schwarz-weiss-Bildpaaren eindrücklich sicht- und spürbar: Sie zeigt die Porträtierten jeweils einmal sehr direkt in einer Nahaufnahme und einmal fast schon versteckt in der Weite eines Innen- oder Aussenraums der Schönau. 

Das Buch stellt die Menschen und den Raum in den Fokus und geht der Frage nach, wer wen beeinflusst.

Bereits 2018 hat die Fotografin Ihr Projekt in einer viel beachteten Ausstellung in der Schönau vorgestellt. Nun ist das Buch dazu erschienen – mit zusätzlichen Autorenbeiträgen von Schönau-Kennern. Es ein zeitloses Dokument für alle, die diesen einzigartigen Ort kennenlernen und verstehen wollen.

Der Bildband «Wirken im Wandel» kann für 59 CHF (plus Versandkosten) bestellt werden unter: https://nepos.ch/buch

Kategorien
Aktuelles Kultur

WortSpielRaum

Der WortSpielRaum bietet allen Möchtegerndichtern, ernsthaften Literatinnen, Buchstabenreitern und Zeilenliebhaberinnen Raum und Zeit, eigene Texte vorzutragen, vorzulesen, vorzuweinen, vorzugreinen, vorzubrüllen, vorzusingen. Gegen Text und Sprache treten an: Freiwillige Musizierende jegliche Art, zwanghafte Pinselschwinger*innen und allerhand anderes künstlerisch veranlagtes, unentdecktes Talent. Und natürlich sind auch solche aufs Herzlichste willkommen, die einfach ihre Ohren, Augen und Herzen ins Spiel werfen. Es wird ausser all dem Künstlerischen auch echte Getränke geben nebst unverzichtbarer Kollekte. Und Pausen. Und eine tolle Begrüssung. Und noch was zum Spielen und Entdecken. (Auszug aus dem Flyer)

Interessierte, die einen Text (Genre egal) vortragen möchten (zwischen 5 und 8 Minuten), oder die Noten tanzen lassen möchten oder mit Stiften und Farben zum Abend beitragen möchten, oder eine andere Idee haben, melden sich am Dienstag Abend direkt bei den Organisator*innen.

Der Anlass findet am Dienstag, 22. September ab 19 Uhr im Atelier Schönau an der Schönaustrasse 15 in Wetzikon statt. Mitbringen sollte man ein Sitzkissen, dicke Stifte, Wachsmalstifte, Pinsel oder anderes Zeichen- und Malwerkzeug.